der Schweiz verzeichnet erneut Rekord-Betrugsverluste
Die Betrugsstatistiken 2025 bestätigten, was Opferdienste längst wussten: Die Verluste in der Schweiz erreichten Rekordhöhen, Krypto-Fälle wachsen schneller als jede andere Kategorie.
Was die Zahlen zeigen
Die Gesamtverluste in der Schweiz erreichten neue Höhen, aber die aussagekräftigere Zahl ist pro Fall: Krypto-Betrug extrahiert jetzt ein Vielfaches klassischer Zahlungsbetrügereien, weil Opfer wiederholt „investieren“.
Unter-Meldung bleibt die Norm — Scham und Resignation halten viele Opfer stumm, was die Durchsetzung ohne Daten lässt und Ringe länger arbeiten lässt.
Wohin das Geld fließt
Tracing zeigt hinter vielen Marken dieselbe Architektur: Einzahlungen sammeln sich an einer Handvoll Börsen, laufen durch Mixer und verlassen das System über OTC-Tische. Die Marken sind Wegwerfware; die Infrastruktur nicht.
Schweizer Opfer sollten die Zahlungssperre über die eigene Bank veranlassen und den Fall beim Bankenombudsman dokumentieren lassen — das beschleunigt Rückholungen über Korrespondenzbanken.
Die praktische Konsequenz
Für Opfer in der Schweiz trägt die Statistik eine Botschaft: Sie sind nicht allein, und die Maschinerie für Fälle — der Polizei (fedpol), dem Bankenombudsman Schweiz, Tracing — existiert gerade wegen des realen Volumens.
Frühes Handeln ist der Multiplikator. Der Abstand zwischen einem Fall in Tagen und einem in Monaten ist oft der Unterschied zwischen eingefrorenen Geldern und kalter Spur.
Häufig gestellte Fragen
Steigen die Verluste wirklich weiter?
Ja — und die gemeldeten Zahlen unterschätzen die Realität, weil die meisten Opfer nie anzeigen. Wenn Sie noch nicht gemeldet haben, ist Ihr Fall Teil der fehlenden Daten.
Bedeutet Rekordvolumen, dass mein Fall ignoriert wird?
Nein. Das Volumen hat Banken und Regulierer zur Systematisierung gezwungen. Ein sauber dokumentierter Anspruch bewegt sich im Verfahren — er wartet nicht im Chaos.
Unsicher, wohin Ihre Situation gehört?
Schildern Sie in eigenen Worten, was passiert ist. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob eine Prüfung des Krypto-Verlusts der richtige nächste Schritt ist.